Mit einer groß angelegten Marsch- und Alarmierungsübung hat der Landkreis Meißen am Samstag den Ernstfall geprobt. Rund 340 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Technischem Hilfswerk waren beteiligt. Die Kräfte wurden realitätsnah alarmiert und zum Bereitstellungsraum auf dem Flugplatz Großenhain geschickt, teilte die Feuerwehr mit.
Dort erfolgte zunächst die Registrierung am sogenannten Meldekopf. Anschließend übernahm die Technische Einsatzleitung (TEL) im Zentrum für Brand- und Katastrophenschutz in Glaubitz die Koordination und wies die Einheiten verschiedenen Einsatzabschnitten zu. Ziel war es, Abläufe unter möglichst realistischen Bedingungen zu testen und die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Organisationen zu verbessern.
An der Übung beteiligten sich neben Kräften aus dem Landkreis Meißen auch Einheiten aus den Landkreisen Bautzen, Mittelsachsen und Oberspreewald-Lausitz sowie aus Dresden. Unterstützt wurden sie durch weitere Katastrophenschutzeinheiten und das Technische Hilfswerk.