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Coswig kämpft gegen zunehmende Graffiti-Schmierereien

Coswig kämpft gegen zunehmende Graffiti-Schmierereien
Illegale Graffiti verursachen in Coswig jedes Jahr Schäden in Höhe von mehreren tausend Euro. Zuletzt wurde unter anderem der Bikepark beschmiert. Foto: Stadtverwaltung Coswig
Von: Meißen News
Immer mehr illegale Graffiti beschäftigen die Stadt Coswig. Betroffen sind öffentliche Gebäude, Spielplätze und zuletzt auch der Bikepark. Die Stadt ruft Bürger dazu auf, verdächtige Beobachtungen zu melden.

Die Zahl illegaler Graffiti und Schmierereien im Coswiger Stadtgebiet nimmt nach Angaben der Stadtverwaltung deutlich zu. Das teilte die Stadt Coswig mit. Betroffen sind sowohl öffentliche als auch private Einrichtungen. Die Beseitigung der Schäden verursacht jährlich Kosten in Höhe von mehreren tausend Euro.

Beschmiert wurden in den vergangenen Wochen unter anderem Mauern, Schulgebäude, Parkbänke, Spiel- und Freizeitanlagen, Sanitäranlagen sowie zuletzt der Bikepark. Die Stadt macht deutlich, dass es sich dabei nicht um Kunst, sondern um Sachbeschädigung und damit um eine Straftat handelt.

Besonders aufwendig ist die Beseitigung von Graffiti an historischen Bauwerken. So wird die denkmalgeschützte Mauer der Karrasburg nach Angaben der Stadt immer wieder Ziel von Sprayern. Die Reinigung könne dort nur durch spezialisierte Fachfirmen mit schonenden Verfahren erfolgen. Auch im Bürgerpark werden regelmäßig Schmierereien festgestellt. Immer wieder betroffen sind zudem die von Schülerinnen und Schülern gestalteten Unterführungen an der Kötitzer Straße und der Auerstraße.

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Zuletzt wurde auch der erst im vergangenen Jahr eröffnete Bikepark beschädigt. Graffiti auf Asphaltflächen und Informationstafeln träfen insbesondere die Kinder und Jugendlichen, für die die Anlage geschaffen worden sei, so die Stadtverwaltung.

Auch die öffentlichen Toiletten am Wettinplatz wurden in diesem Jahr bereits zum dritten Mal beschmiert. Als Konsequenz plant die Stadt dort die Einführung eines Zugangssystems mit Kartenlesern. Dadurch soll Vandalismus künftig erschwert werden.

Die Stadt appelliert an die Bevölkerung, verdächtige Personen oder Fahrzeuge nicht zu ignorieren und Beobachtungen umgehend der Polizei oder der Ortspolizeibehörde zu melden. Auch Fotos oder Videos könnten zur Aufklärung beitragen. Darüber hinaus ruft die Stadt Eltern dazu auf, mit ihren Kindern über die Folgen solcher Sachbeschädigungen zu sprechen.

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