Strom lässt sich auch ohne große Investitionen sparen. Kommunen können nach Angaben der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH mit Energie- und Anlagenmonitoring sowie automatisierter Verbrauchserfassung oft 10 bis 20 Prozent des Strom- und Wärmeverbrauchs in Gebäuden einsparen, ohne große Investitionen. Das teilte die SAgentur mit.
Ein Praxis-Workshop in Gröditz am 28. Mai soll zeigen, wie sich solche Einsparpotenziale in der kommunalen Gebäudebewirtschaftung systematisch heben lassen. Laut der Saena und dem Kompetenzzentrum Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi) fehlten vielen kleinen und mittelgroßen Kommunen dafür bislang Strukturen, Ressourcen und auch praxisnahes Know-how. Deshalb stellen sächsische Kommunen dort ihre Erfahrungen vor und erläuterten, wie sie digitale Lösungen in der Gebäudetechnik einsetzen. Zudem sollen Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten vorgestellt werden, die speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Kommunen zugeschnitten seien.
Ziel des Treffens sei es, kommunale Bedarfe zu benennen, Strategien zu entwickeln und Wege aufzuzeigen, wie Effizienzgewinne Haushalte entlasten könnten.