An der Arita‑Grundschule in Meißen ist am Dienstag, dem 23. Juni, ein medizinischer Großeinsatz ausgelöst worden. Das teilte die Feuerwehr Meißen mit. Gegen 11.42 Uhr wurden Einsatzkräfte alarmiert, nachdem mehrere Kinder einer UNESCO‑Projektgruppe Symptome nach einem mutmaßlichen Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner gezeigt hatten. Das teilte die Feuerwehr Meißen mit.
Die Gruppe aus 20 Kindern und zwei erwachsenen Begleitpersonen war im Umfeld der Schule unterwegs, als mehrere Kinder über Augen‑ und Hautreizungen klagten. Die Gruppe kehrte daraufhin selbstständig zur Schule zurück, wo Eltern informiert und der Notruf gewählt wurde.
Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte begann der Rettungsdienst mit der Sichtung aller Betroffenen. Ein geeigneter Raum zur Dekontamination wurde eingerichtet. Dort erfolgte die Reinigung der Kinder und Begleitpersonen, bevor sie vom Notarzt erneut untersucht und medizinisch eingeschätzt wurden. Kontaminierte Kleidung und Rucksäcke wurden unter erweiterten Schutzmaßnahmen aufgenommen und luftdicht verpackt, um eine weitere Verbreitung der Brennhaare zu verhindern. Zwei Personen wurden zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Die übrigen Kinder konnten nach der Erstversorgung an ihre Eltern übergeben werden.