Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen hat einen weiteren Bauabschnitt der Hochwasserschutzanlage in Döbeln abgeschlossen. Zwischen Thielestraße und Verteilerwehr entstand seit Frühjahr 2025 am linken Ufer der Freiberger Mulde eine rund 180 Meter lange Schutzwand, teilte die Behörde am Freitag mit.
Die neue Konstruktion besteht aus mehreren technischen Elementen: Sie wurde abschnittsweise aus Großbohrpfählen aus Stahlbeton, einer Stahlspundwand sowie einer Stahlbetonwand mit Mikrobohrpfählen errichtet. Ziel ist es, die Stadt bei künftigen Hochwasserereignissen besser zu sichern. Noch im Laufe des Sommers soll der nächste Bauabschnitt starten. Dieser betrifft den Bereich zwischen der Brücke Schillerstraße und der Oberbrücke. Die sogenannte Wappenhenschanlage ist Teil eines umfangreichen Hochwasserschutzsystems für Döbeln, das bis 2028 in drei Bauabschnitten umgesetzt wird. Die Kosten für dieses Teilprojekt liegen bei rund 10 Millionen Euro. Finanziert wird es durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie durch Steuergelder auf Basis des Haushaltsbeschlusses des Sächsischen Landtages.