Der Christopher Street Day in Riesa ist am Samstagnachmittag ohne größere Zwischenfälle zu Ende gegangen, wie die Organisatoren mitteilten. Es habe zwar einige Störmomente gegeben, in einem Fall sei auch Anzeige wegen Beleidigung erstattet worden. Insgesamt seien knapp 300 Menschen dem Demo-Aufruf gefolgt. Im Vorjahr habe der Aufzug noch rund 500 Teilnehmende gezählt.
Deutlich größer als in den Vorjahren sei nach Angaben der Organisatoren das Polizeiaufgebot gewesen. 110 Beamte hätten die Veranstaltung abgesichert. Als Grund gelte auch der Anschlag auf den CSD in Berlin im Juli. Während des Demonstrationszugs vom Bahnhof über die Berliner, Breitscheid- und Engelsstraße zum Rathausplatz sei es jedoch friedlich geblieben. Aus den Boxen des Demo-Fahrzeugs habe Musik geschallt, zwischendurch hätten vor allem jüngere Demonstrierende Parolen gegen Faschismus und Intoleranz gerufen.