In Leipzig bleibt der Zugang zum ermäßigten Deutschlandticket für Inhaber des Leipzig-Passes an die vollständige Begleichung offener Forderungen bei den Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) gebunden. Eine entsprechende Petition, die eine Ausgabe des Tickets unabhängig von bestehenden Altschulden gefordert hatte, wurde im Stadtrat mehrheitlich abgelehnt.
Hintergrund ist ein Beschluss aus der November-Sitzung, in der der Stadtrat neben der Fortführung des Deutschlandtickets für Leipzig-Pass-Inhaber zum Preis von 43 Euro monatlich auch die Stadtverwaltung beauftragt hatte, mit den LVB über den Umgang mit Altschulden zu sprechen. Anlass war ein CDU-Antrag, der den Zugang zum Ticket sichern sollte. In der aktuellen Ratsversammlung wurde erneut über das Thema beraten, als eine Petition verlangte, soziale Teilhabe dürfe nicht von Schuldenfreiheit abhängig gemacht werden.