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Führung zur Luftbildarchäologie im Franziskanerkloster Zittau

Führung zur Luftbildarchäologie im Franziskanerkloster Zittau
Luftbildarchäologe Ronald Heynowski während eines Fluges / Foto: SLfA
Von: Uwe Tschirner
Am 28. Juni führt Kuratorin Dr. Cornelia Rupp letztmalig durch die Ausstellung „Höhenflüge. Luftbilder und Archäologie in Sachsen“ im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster. Besucher erhalten dabei einen Einblick in die Arbeit der Luftbildarchäologie und sehen besondere Funde aus Sachsen.

Letzte Kuratorenführung durch die Ausstellung

Am Sonntag, 28. Juni, lädt das Kulturhistorische Museum Franziskanerkloster in Zittau um 15 Uhr zu einer besonderen Führung ein. Dr. Cornelia Rupp, Kuratorin der Ausstellung „Höhenflüge. Luftbilder und Archäologie in Sachsen“, stellt die Schau letztmalig persönlich vor. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, für Kinder 2 Euro.

Wie Luftbilder archäologische Spuren sichtbar machen

Die Ausstellung des Landesamtes für Archäologie Sachsen, gezeigt in Zusammenarbeit mit den Städtischen Museen Zittau, widmet sich der Luftbildarchäologie. Sie zeigt, wie geschulte Archäologinnen und Archäologen aus der Luft Spuren erkennen, die vom Boden aus verborgen bleiben. Seit mehr als 30 Jahren dokumentieren sie auf diese Weise die sächsische Fundlandschaft und gewinnen wichtige Erkenntnisse, ohne in die Substanz der Denkmale einzugreifen.

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Ein Blick in das Archiv und auf besondere Fundorte

Die Besucherinnen und Besucher erhalten in Zittau einen Einblick in das umfangreiche Luftbildarchiv des Landesamtes. Geländemodelle markieren auffällige Fundorte, dazu kommen Fundobjekte von ausgewählten archäologischen Stätten. Die Ausstellung lädt außerdem dazu ein, selbst spielerisch in die Rolle einer Luftbildarchäologin oder eines Luftbildarchäologen zu schlüpfen. Ergänzt wird die Präsentation durch Kostbarkeiten aus der archäologischen Sammlung der Städtischen Museen Zittau.

Hintergrund zur Zusammenarbeit in Zittau

Die Schau verbindet Forschung und Museumsarbeit und macht archäologische Methoden für ein breites Publikum verständlich. Für Interessierte bietet der Termin am 28. Juni eine letzte Gelegenheit, die Ausstellung gemeinsam mit der Kuratorin zu erleben und Fragen direkt zu stellen. Das Kulturhistorische Museum Franziskanerkloster ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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