Die Feuerwehr Görlitz trainiert in dieser Woche ihre Einsatzkräfte in einem feststoffbefeuerten Brandübungscontainer in Klingewalde. Mit Hilfe von Paletten wird in einem mobilen Container ein echtes Feuer angezündet, um den Ernstfall möglichst realistisch zu simulieren. Die Einsatzkräfte müssen den richtigen Umgang mit Rauch und Flammen sowie den Einsatz von Wasser erproben und dabei durchaus an ihre Grenzen gehen. Ziel ist es, in einem realen Feuer so routiniert wie möglich vorzugehen und die eigene Sicherheit bei dieser herausfordernden Aufgabe nicht zu vernachlässigen.
Durch die Rauchwarnmelderpflicht in privaten Haushalten werden Menschen frühzeitig auf Brände aufmerksam gemacht, was die Chance auf Selbstrettung deutlich erhöht. Auch die Feuerwehr profitiert davon, da sie zeitnah alarmiert wird und oft bereits in der Brandentstehung eingreifen kann. Große Brände, bei denen bei Eintreffen der Einsatzkräfte die Flammen aus den Fenstern schlagen, sind dadurch seltener geworden. Ganz ausgeschlossen sind sie jedoch nicht, wie das Feuer in der Frauenburgstraße im vergangenen November gezeigt hat.