Görlitz. Am Dienstagmorgen gegen 1:30 Uhr stellten Beamte der Bundespolizei bei einer Streifenfahrt auf der Uferstraße in Görlitz eine männliche Person fest und kontrollierten sie. Bei dem Mann handelte es sich um einen 39-jährigen polnischen Staatsangehörigen, gegen den ein gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot der Ausländerbehörde Görlitz bestand. Im Zuge der Festnahme führte der Mann verschiedene Motorradbekleidung und Werkzeug mit sich, gab jedoch an, gerade von einem Training zu kommen und erst um Mitternacht eingereist zu sein – Angaben, die den Beamten nicht glaubhaft erschienen.
In Zusammenarbeit mit Kräften der Landespolizei stellten sie fest, dass die Gegenstände erst aus einem Diebstahl auf der Johannes-Wüsten-Straße in Görlitz stammten, was der Geschädigte telefonisch bestätigte. Daraufhin wurde der Mann festgenommen. Bundes- und Landespolizei arbeiteten im weiteren Verlauf eng zusammen. Die Beamten des Landespolizeireviers Görlitz leiteten ein Strafverfahren wegen Diebstahls ein und stellten das Diebesgut sicher. Anschließend beendete die Bundespolizei den Aufenthalt des Mannes mit einem Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts sowie einer Zurückschiebung nach Polen.