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Absperrung auf Gleise geworfen: Bundespolizei ermittelt in Görlitz

Absperrung auf Gleise geworfen: Bundespolizei ermittelt in Görlitz
Foto: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Von: Uwe Tschirner
In Görlitz haben Unbekannte eine Baustellenabsperrung auf die Gleise der Strecke Görlitz-Zittau geworfen. Die Bundespolizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Absperrung sorgt für Sperrung der Bahnstrecke

Am Samstagmorgen kurz nach Mitternacht ist an der Bahnüberführung an der Zittauer Straße in Görlitz eine Baustellenabsperrung auf die Gleise geworfen worden. Über den Notruf wurde der Vorfall gemeldet, woraufhin die betroffene Strecke vorsorglich gesperrt wurde.

Einsatzkräfte eilten zum Ort des Geschehens und fanden dort eine Kunststoffabsperrung, die im Gleisbereich der Strecke Görlitz-Zittau lag. Die Beamten entfernten den Gegenstand umgehend, damit der Zugverkehr nicht länger beeinträchtigt blieb.

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Zeugen hörten den Aufprall

Nach Angaben der meldenden Zeugen hatten sie zuvor einen lauten Aufprall wahrgenommen und waren der Ursache nachgegangen. Dabei entdeckten sie die Absperrung in den Gleisen und alarmierten die Polizei. Die Aussagen der Zeugen wurden vor Ort aufgenommen.

Durch das schnelle Eingreifen konnte die Strecke nach kurzer Zeit wieder freigegeben werden. Personen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt, der Vorfall hätte jedoch erhebliche Folgen für den Bahnverkehr haben können.

Bundespolizei prüft gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr

Die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf hat Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Nun soll geklärt werden, wer die Baustellenabsperrung auf die Gleise geworfen hat und ob dabei weitere Schäden entstanden sind.

Die Polizei bittet in solchen Fällen um schnelle Hinweise aus der Bevölkerung, da schon kleine Gegenstände im Gleisbereich den Bahnverkehr gefährden und zu erheblichen Risiken führen können.

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Uwe Tschirner

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