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Wo Schatten wohnen: Kügelgenhaus zeigt die dunkle Seite der Romantik

Wo Schatten wohnen: Kügelgenhaus zeigt die dunkle Seite der Romantik
Das Bild „Wolfsschlucht" (2021) der Künstlerin Sophia Maeno zeigt eine Szene aus Webers „Freischütz" und gehört zu den Exponaten der Ausstellung „Wo Schatten wohnen". Quelle: Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik
Von: Cornelius de Haas

Dresden, 1813: E. T. A. Hoffmann schreibt hier den „Goldnen Topf" und arbeitet an seiner Oper „Undine". Nebenan probt Carl Maria von Weber, den er kennt und schätzt. Wenige Jahre später entsteht der „Freischütz" – mit der Wolfsschluchtszene, die Generationen von Komponisten bis hin zu Richard Wagner prägen wird.

Das Kügelgenhaus erinnert ab dem 28. März an beide Männer, deren Jubiläen 2026 zusammenfallen: E. T. A. Hoffmann wäre 250 Jahre alt geworden, Carl Maria von Weber starb vor 200 Jahren. Die Ausstellung „Wo Schatten wohnen" läuft bis zum 6. September und widmet sich der Schwarzen Romantik: dem Irrationalen, dem Unheimlichen, den Dämonen und dem Wahnsinn, den die Epoche nicht verdrängte, sondern in Kunst verwandelte.

Begleitet wird die Schau von Konzerten, Vorträgen und Lesungen. Am 16. und 17. Mai findet ein wissenschaftliches Symposium statt, an dem unter anderem die Sängerin Britta Schwarz, Sopranistin Gretel Wittenburg und die Philosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz mitwirken.

Das Museum auf der Hauptstraße 13 öffnet mittwochs bis freitags von 10 bis 17 Uhr, am Wochenende von 12 bis 17 Uhr. Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Freitags ab 12 Uhr ist der Eintritt frei, ebenso für Inhaber des Dresden-Passes und Kinder unter 7 Jahren. Konzerte kosten 15 Euro, Vorträge 10 Euro, jeweils 2 Euro weniger ermäßigt.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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