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Unter dem Hammer: Dresden versteigert heute Fund-Fahrräder im Rathaus

Unter dem Hammer: Dresden versteigert heute Fund-Fahrräder im Rathaus
Bei der Versteigerung am 31. März im Dresdner Rathaus ist nicht nur Barzahlung erlaubt. Symbolfoto: pixabay/succo
Von: Dresden News
Am heutigen Dienstagnachmittag verwandelt sich der Plenarsaal des Neuen Rathauses in ein Auktionshaus. Ab 17 Uhr kommen zahlreiche herrenlose Fahrräder und Sportgeräte unter den Hammer, die im städtischen Fundbüro nicht abgeholt wurden. Interessierte können die Objekte bereits ab 16 Uhr vor Ort besichtigen.

Dresdner Schnäppchenjäger und Fahrradbegeisterte haben heute die Gelegenheit, kostengünstig ein neues Fortbewegungsmittel zu erstehen. Die Landeshauptstadt lädt zur öffentlichen Versteigerung von Fundsachen ein, die über den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum von sechs Monaten nicht von ihren ursprünglichen Eigentümern beansprucht wurden. Das Angebot umfasst eine breite Palette an Zweirädern, von klassischen Citybikes über Mountainbikes bis hin zu modernen E-Bikes.

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Vielfältiges Angebot vom Kinderrad bis zum Schlitten

Die Liste der zur Auktion stehenden Gegenstände ist lang und deckt nahezu jeden Bedarf ab. Neben Damen- und Herrenrädern werden auch Kinderfahrräder, Laufräder und Tretroller versteigert. Für sportlich Ambitionierte finden sich Mountainbikes im Sortiment, während Pendler auf Klappräder hoffen können. Auch spezielles Equipment wie Waveboards und diverses Fahrradzubehör suchen heute neue Besitzer.

Besondere Aufmerksamkeit gilt einer kleinen Auswahl an Pfandgegenständen. Dazu gehören drei Fahrradrahmen sowie ein Schlitten. Diese spezifischen Stücke starten mit einem Mindestgebot von jeweils 10 Euro und unterliegen gesonderten Zahlungsmodalitäten.

Wichtige Hinweise zu Besichtigung und Bezahlung

Um die sprichwörtliche Katze im Sack zu vermeiden, öffnet das Rathaus den Plenarsaal bereits eine Stunde vor Auktionsbeginn. Zwischen 16 und 17 Uhr haben potenzielle Bieter die Möglichkeit, den technischen Zustand der Räder und Rahmen genau unter die Lupe zu nehmen. Da die Fundstücke im Fundzustand versteigert werden, empfiehlt sich eine gründliche Prüfung vor Gebotsabgabe.

Die Abwicklung der Käufe erfolgt unmittelbar vor Ort. Die Stadtverwaltung akzeptiert für die regulären Fundsachen Zahlungen in bar sowie per Giro- oder Kreditkarte. Eine wichtige Ausnahme bilden jedoch die genannten Pfandgegenstände (Fahrradrahmen und Schlitten): Für diese wird ausschließlich Bargeld akzeptiert.

Letzte Frist für Eigentümer ist verstrichen

Mit dem heutigen Auktionstag endet die Möglichkeit für rechtmäßige Eigentümer, Ansprüche auf die verlorenen Gegenstände geltend zu machen. Die Frist hierfür lief bis zum gestrigen Montag im Fundbüro des Ordnungsamtes ab. Alle Gegenstände, die heute zum Aufruf kommen, gelten damit rechtlich als zur Verwertung freigegeben.

Die Versteigerung im Plenarsaal des Neuen Rathauses ist eine regelmäßige Maßnahme der Stadt Dresden, um die Lagerkapazitäten des Fundbüros in der Waisenhausstraße zu entlasten und gleichzeitig den Bürgern eine nachhaltige Weiternutzung der Fundstücke zu ermöglichen.

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