Dresdner Schnäppchenjäger und Fahrradbegeisterte haben heute die Gelegenheit, kostengünstig ein neues Fortbewegungsmittel zu erstehen. Die Landeshauptstadt lädt zur öffentlichen Versteigerung von Fundsachen ein, die über den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum von sechs Monaten nicht von ihren ursprünglichen Eigentümern beansprucht wurden. Das Angebot umfasst eine breite Palette an Zweirädern, von klassischen Citybikes über Mountainbikes bis hin zu modernen E-Bikes.
Wichtige Hinweise zu Besichtigung und Bezahlung
Um die sprichwörtliche Katze im Sack zu vermeiden, öffnet das Rathaus den Plenarsaal bereits eine Stunde vor Auktionsbeginn. Zwischen 16 und 17 Uhr haben potenzielle Bieter die Möglichkeit, den technischen Zustand der Räder und Rahmen genau unter die Lupe zu nehmen. Da die Fundstücke im Fundzustand versteigert werden, empfiehlt sich eine gründliche Prüfung vor Gebotsabgabe.
Die Abwicklung der Käufe erfolgt unmittelbar vor Ort. Die Stadtverwaltung akzeptiert für die regulären Fundsachen Zahlungen in bar sowie per Giro- oder Kreditkarte. Eine wichtige Ausnahme bilden jedoch die genannten Pfandgegenstände (Fahrradrahmen und Schlitten): Für diese wird ausschließlich Bargeld akzeptiert.
Letzte Frist für Eigentümer ist verstrichen
Mit dem heutigen Auktionstag endet die Möglichkeit für rechtmäßige Eigentümer, Ansprüche auf die verlorenen Gegenstände geltend zu machen. Die Frist hierfür lief bis zum gestrigen Montag im Fundbüro des Ordnungsamtes ab. Alle Gegenstände, die heute zum Aufruf kommen, gelten damit rechtlich als zur Verwertung freigegeben.
Die Versteigerung im Plenarsaal des Neuen Rathauses ist eine regelmäßige Maßnahme der Stadt Dresden, um die Lagerkapazitäten des Fundbüros in der Waisenhausstraße zu entlasten und gleichzeitig den Bürgern eine nachhaltige Weiternutzung der Fundstücke zu ermöglichen.