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Sturz in der Linie 61: Polizei sucht nach gefährlichem Bremsmanöver Zeugen

Sturz in der Linie 61: Polizei sucht nach gefährlichem Bremsmanöver Zeugen
Symbolbild Polizei / pixabay fsHH
Von: Dresden News

Bei einem Zwischenfall im Dresdner Stadtteil Strehlen ist am Dienstagnachmittag eine 68-jährige Frau in einem Linienbus gestürzt. Die Polizei sucht nun nach einem flüchtigen weißen Pkw, der den Unfall durch Missachtung der Vorfahrt ausgelöst haben soll.

Beinahezusammenstoß am Gustav-Adolf-Platz

Der Vorfall ereignete sich gegen 15:20 Uhr auf der vielbefahrenen Strecke der Buslinie 61. Ein 40-jähriger Busfahrer steuerte das Fahrzeug in Richtung Weißig und überquerte zu diesem Zeitpunkt den Gustav-Adolf-Platz auf der zentralen Schienentrasse.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei bog plötzlich ein weißes Auto von der Julius-Otto-Straße in den Platz ein. Um eine Kollision mit dem Wagen zu vermeiden, musste der Busfahrer eine Notbremsung einleiten. Während der Zusammenstoß der Fahrzeuge verhindert werden konnte, verlor eine 68-jährige Insassin durch die Wucht der Verzögerung den Halt und stürzte im Innenraum des Busses. Dabei zog sich die Frau Verletzungen zu.

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Unbekannter Pkw setzt Fahrt fort

Anstatt nach dem gefährlichen Manöver anzuhalten, setzte die fahrzeugführende Person des weißen Autos die Fahrt ohne Verzögerung fort. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung sowie der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen.

Im Fokus der Ermittler steht insbesondere die Identifizierung des beteiligten Pkw und dessen Fahrerin. Da der Bereich rund um den Gustav-Adolf-Platz insbesondere zur Nachmittagszeit stark frequentiert ist, hofft die Verkehrspolizei auf Beobachtungen von Passanten oder anderen Verkehrsteilnehmern.

Zeugenaufruf der Polizeidirektion Dresden

Die Beamten suchen Personen, die Angaben zu dem weißen Auto oder der Fahrerin machen können. Auch Hinweise zum genauen Unfallhergang sind für die weiteren Ermittlungen von Bedeutung. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

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