Dresden. Einsatzkräfte der Dresdner Feuerwehr und des Rettungsdienstes haben am Dienstagmittag einen 52-jährigen Mann in Klotzsche aus einer schmerzhaften Lage befreit. Der Mann hatte sich einen etwa 1,5 Zentimeter dicken Edelstahlring im Intimbereich angelegt, den er nicht mehr eigenständig entfernen konnte. Mit feinem Spezialwerkzeug gelang der Rettungseinsatz ohne Verletzungen.
Der Vorfall begann bereits am Abend des 31. August. Als eigene Versuche scheiterten, wählte der Betroffene am Folgetag gegen 12 Uhr den Notruf. Zwei Rettungskräfte der Wache Neustadt und sechs Feuerwehrleute der Feuer- und Rettungswache Albertstadt rückten daraufhin nach Klotzsche aus.
Nach der ersten Untersuchung vor Ort entschieden sich die Helfer für den Einsatz eines elektrischen Trennschleifers für Feinarbeiten. Sie durchtrennten den massiven Metallring an zwei Stellen. Um Brandwunden durch die Reibungshitze des Werkzeugs zu verhindern, kühlten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich während des gesamten Vorgangs pausenlos mit Wasser. Der Mann überstand den Eingriff unverletzt und benötigte nach einer abschließenden Kontrolle keine weitere medizinische Versorgung.