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Rauchgeruch über der Elbe: 80 Feuerwehrleute kämpfen gegen Brand in Dresden

Feuerwehrleute mit Atemschutzausrüstung blicken im nächtlichen Blaulicht auf den lichterlohen Brand des Dachstuhls eines Wohnhauses in Dresden-Söbrigen.
Dramatische Nacht in Söbrigen: In der Nacht zu Mittwoch musste die Dresdner Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in Söbrigen ausrücken. Foto: Feuerwehr Dresden
Von: Cornelius de Haas
Ein heftiger Dachstuhlbrand im Dresdner Osten hat in der Nacht einen Großeinsatz ausgelöst. Die Rauchsäule war so gewaltig, dass Anwohner noch kilometerweit entfernt gewarnt wurden. Für eine fünfköpfige Familie wurde es eine Flucht in letzter Sekunde.

Dresden. Es war kurz nach 22 Uhr am Dienstagabend, als bei der Integrierten Regionalleitstelle Dresden der Notruf einging: Hausbrand in der Söbrigener Straße in Dresden-Söbrigen, womöglich noch Menschen im Gebäude. Was die Feuerwehr bei ihrer Ankunft vorfand, hätte schlimmer enden können. Die Familie – fünf Menschen im Alter zwischen 10 und 64 Jahren - hatte das brennende Haus bereits auf eigene Faust verlassen, bevor die nur wenige Minuten entfernte Stadtteilfeuerwehr Pillnitz eintraf.

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Fünf Verletzte und eine gerettete Katze

Der Rettungsdienst versorgte alle fünf Familienmitglieder noch vor Ort, der Verdacht einer Rauchgasvergiftung brachte sie anschließend in Dresdner Krankenhäuser.

Auch ein Vierbeiner überlebte den Einsatz: Eine Katze, die noch im verrauchten Gebäude eingeschlossen war, retteten die Einsatzkräfte und versorgten sie mit Sauerstoff.

Dachstuhl großflächig durchgebrannt - Drehleitern im Einsatz

Während der Rettungsdienst die Familie betreute, rückten mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz von allen Seiten gegen die Flammen vor. Das Feuer hatte den Dachstuhl bereits weit in Mitleidenschaft gezogen - die Dachhaut brannte großflächig durch.

Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr Dresden knien am Boden und versorgen eine aus einem brennenden Wohnhaus gerettete schwarze Katze mit einer Sauerstoffmaske.
Rettung in letzter Sekunde: Einsatzkräfte der Feuerwehr versorgen eine schwarze Katze mit medizinischem Sauerstoff. Das Haustier war in dem stark verrauchten Gebäude eingeschlossen und konnte von den Trupps lebend ins Freie gebracht werden. Foto: Feuerwehr Dresden

Über zwei Drehleitern öffneten die Einsatzkräfte systematisch die Dachdeckung, um verborgene Glutnester aufzuspüren und zu löschen.

Rauchgeruch noch auf der anderen Elbseite wahrnehmbar

Die starke Rauchsäule war dabei kein lokales Phänomen: Noch Stunden nach Ausbruch des Brandes meldeten Dresdnerinnen und Dresdner auch auf der gegenüberliegenden Elbseite Brandgeruch. Die Feuerwehr informierte die Bevölkerung über Warn-Apps und soziale Netzwerke und riet, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

80 Einsatzkräfte - Polizei ermittelt zur Brandursache

Rund 80 Einsatzkräfte aus mehreren Feuer- und Rettungswachen sowie drei Stadtteilfeuerwehren brachten den Brand schließlich unter Kontrolle. Die Söbrigener Straße blieb für die Dauer des Einsatzes vollgesperrt. Zur Brandursache ermittelt nun die Polizei.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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