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Pflanzkübel statt Parkplätze: Das große Experiment auf der Louisenstraße beginnt

Blick in die Louisenstraße in der Dresdner Neustadt mit geparkten Autos auf beiden Seiten und einem Tempo-20-Zonenschild im Vordergrund; im Hintergrund sind die Fassaden historischer Wohnhäuser unter blauem Himmel zu sehen.
Die Umgestaltung der Louisenstraße wird konkret: Ab dem 11. Mai 2026 beginnt der Aufbau von Sitzbänken, Pflanzkübeln und Fahrradbügeln zwischen Alaunstraße und Rothenburger Straße. Die eigentliche Testphase für die neue Straßenraumaufteilung läuft vom 5. Juni bis zum 31. Oktober 2026. Während dieser Zeit bleibt die Straße in beide Richtungen befahrbar, und eine Online-Befragung soll Erkenntnisse für die dauerhafte Neugestaltung liefern. Archivfoto: CdH
Von: Cornelius de Haas
Ab Montag beginnen Vorbereitungsarbeiten für eine mehrmonatige Testphase, in der die Louisenstraße in Dresden-Neustadt begrünt und mit mehr Aufenthaltsqualität ausgestattet werden soll.

Dresden. Wer die Louisenstraße kennt, kennt auch die Diskussion um sie. Nun wird aus Planung Praxis: Wie die Landeshauptstadt Dresden mitteilt, beginnt am Montag, 11. Mai 2026, der Aufbau von Pflanzkübeln, Sitzbänken und Fahrradbügeln auf den Seitenstreifen der Louisenstraße im Abschnitt zwischen Alaunstraße und der Kreuzung Görlitzer Straße/Rothenburger Straße. Die eigentliche Testphase läuft anschließend von Freitag, 5. Juni, bis Sonnabend, 31. Oktober 2026.

In den ersten Tagen ab dem 11. Mai würden zunächst Markierungen aufgebracht sowie Beschilderung und Radbügel aufgestellt. In den darauffolgenden zwei Wochen folgten Pflanz- und Sitzele­mente. Anfang Juni sollen die Arbeiten an der Kreuzung Rothenburger/Görlitzer Straße den Aufbau abschließen. Die Louisenstraße bleibt während der gesamten Vorbereitungs- und Testphase in beiden Fahrtrichtungen befahrbar.

Während der Testphase ist laut Stadtverwaltung eine Online-Befragung zur Umgestaltung geplant. Die Maßnahmen würden anschließend evaluiert, um Erkenntnisse für eine dauerhafte Neugestaltung der Straße zu gewinnen.

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Dem Projekt liegt ein Konzept des Amts für Stadtplanung und Mobilität zugrunde, das gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekturbüro Rehwaldt und SHP Verkehrsplanung erarbeitet wurde. In den Jahren 2024 und 2025 wurden Anwohner, Gewerbetreibende, kulturelle Einrichtungen sowie Kinder und Jugendliche über verschiedene Beteiligungsformate in den Planungsprozess eingebunden.

Die Testphase findet in Kooperation mit dem Stadtbezirksbeirat Neustadt statt.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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