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Nach Übergriff in Berlin: Bundespolizei stoppt flüchtigen Tatverdächtigen in Dresden

Nach Übergriff in Berlin: Bundespolizei stoppt flüchtigen Tatverdächtigen in Dresden
Symbolbild Handschellen / pixabay dennisweiland
Er glaubte, mit dem Fernbus sicher zu sein: Nach einem Übergriff in Berlin konnte die Bundespolizei den Tatverdächtigen nur zwei Stunden später in Dresden stellen - ein Springmesser hatte er griffbereit dabei.

Dresden. Was der 53-jährige Tscheche am Montagabend für einen sicheren Fluchtweg hielt, wurde ihm zum Verhängnis. Gegen 17:45 Uhr fasste der Mann in einem Einkaufsmarkt im Berliner Bahnhof Südkreuz einer 28-jährigen Frau gezielt an den Oberschenkel - und verschwand. Die Frau alarmierte sofort die Bundespolizei.

Die Beamten blieben ihm auf den Fersen. Hinweise verdichteten sich schnell: Der Gesuchte hatte einen Fernbus nach Sachsen genommen. Berliner und Dresdner Dienststellen tauschten blitzschnell Informationen aus - und als der Bus um 19:50 Uhr an der Haltestelle Dresden-Neustadt einfuhr, wartete die Bundespolizei bereits.

Bei der Kontrolle des Festgenommenen folgte die nächste Überraschung: In seiner Bauchtasche steckte griffbereit ein Springmesser. Gegen den 53-Jährigen laufen nun Ermittlungen wegen sexueller Belästigung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.