Dresden. Keine Ladesäule suchen, keinen Stecker selbst anschließen: Der Roboter startet per App oder über eine direkte Kommunikation zwischen Fahrzeug und Infrastruktur, steuert das zu ladende Auto eigenständig an und übernimmt den gesamten Ladevorgang - vom Öffnen der Ladeklappe bis zum Entkoppeln des Steckers - ohne jede menschliche Beteiligung.
Das Besondere an dem Konzept: Der Roboter schleppt sogenannte Akkuwaggons mit sich - mobile Energiespeicher mit einem Ladeinhalt von je rund 25 kWh. Er koppelt einen davon ans Fahrzeug, fährt währenddessen zum nächsten Auto weiter und holt den Waggon nach abgeschlossenem Ladevorgang wieder ab. So kann ein einziger Roboter mehrere Fahrzeuge gleichzeitig versorgen, ohne selbst an einer festen Station zu hängen.
Damit der Roboter sich frei im Parkraum bewegen und Hindernisse erkennen kann, soll er mit Kameras, Laserscannern und Ultraschallsensoren ausgestattet werden.