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Hexenkessel Neustadt: Dreiste „Shopping-Tour“ und Gewalt-Exzesse halten Polizei in Atem

Hexenkessel Neustadt: Dreiste „Shopping-Tour“ und Gewalt-Exzesse halten Polizei in Atem
Symbolbild Polizei / pixabay fsHH
Von: Dresden News
Das Wochenende in der Äußeren Neustadt war mal wieder alles – außer ruhig. Während 57 Polizisten versuchten, den Deckel auf dem Hexenkessel zu halten, bewiesen einige Besucher eine ganz eigene Moralvorstellung. Von einer skrupellosen Shopping-Tour mit fremdem Geld bis hin zu wüsten Spuck-Attacken: Die Bilanz der Beamten ist ebenso lang wie erschreckend.

Einsatzschwerpunkt war erneut die Alaunstraße. Trotz massiver Polizeipräsenz kam es zu mehreren Straftaten, die ein Schlaglicht auf die aktuelle Situation im Viertel werfen.

Die „Shopping-Tour“ der Schande

Besonders dreist agierte eine 37-Jährige auf der Alaunstraße. Sie beobachtete, wie ein 17-Jähriger Bargeld verlor. Doch statt den Jugendlichen auf sein Missgeschick hinzuweisen, sackte sie das Geld kurzerhand ein und ging damit umgehend einkaufen. Die Quittung folgte prompt: Die Polizei stellte die Frau und fertigte eine Anzeige wegen Unterschlagung.

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Gewalt, Beleidigungen und Drogen: Die weiteren Fakten

Doch das war nur ein Teil der nächtlichen Bilanz:

  • Fäuste statt Argumente: Ein 18-Jähriger drosch auf der Alaunstraße auf einen 22-Jährigen ein, bis Beamte die Schlägerei beendeten.
  • Aggressive Spuck-Attacke: Ein 19-Jähriger pöbelte sich durch die Nacht, beleidigte mehrere Frauen und bespuckte eine von ihnen, bevor er einen weiteren Mann angriff.
  • Drogen-Fund: Bei einem 38-Jährigen fanden die Polizisten kein Lächeln, sondern Crystal in den Taschen.
  • Sinnlose Zerstörung: An der Stetzscher Straße zertrümmerte ein 27-Jähriger die Heckscheibe eines geparkten Autos.

Das Fazit der Polizei

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 106 Personen und fertigten acht Strafanzeigen. Die klare Botschaft der Direktion Dresden an die Unruhestifter im Kiez: „Wir kommen wieder.“

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