Was hat der Postplatz im Jahr 2045 mit einem jüdischen Komponisten zu tun, der Auschwitz nicht überlebte? Auf den ersten Blick wenig. Doch am kommenden Montagabend fügt die Staatsoperette Dresden beides zu einem Abend zusammen, der unter die Haut gehen dürfte.
Das Green-Box-Kammerkonzert am 23. März greift unter dem Titel „Grüne Stadtzentren" zwei große Fragen auf: Wie wollen wir morgen in der Stadt leben — und welche Stimmen haben wir gestern zum Schweigen gebracht? Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BUND Dresden stellen ihr Projekt „Postplatz 2045 – Die Stadt der Zukunft" vor und skizzieren, wie urbane Räume nachhaltiger, grüner und lebenswerter gestaltet werden könnten.