Kettenreaktion auf St. Petersburger Straße: Polizei sucht Unfall-Auslöser
Dresden. Ein gefährliches Manöver im morgendlichen Berufsverkehr hat am 30. April 2026 in der Dresdner Seevorstadt zu einem Unfall mit Verletzten geführt. Die Polizei steht vor einem Rätsel um ein „Phantom-Fahrzeug“, das eine Kettenreaktion auslöste und bittet die Bevölkerung nun dringend um Mithilfe.
Der Vorfall ereignete sich gegen 08:45 Uhr auf der St. Petersburger Straße in Richtung Rathenauplatz. Zwischen der Sidonienstraße und dem Georgplatz kam es zu einer folgenschweren Folge von Ausweichmanövern. Die Unfallursache: Ein verbotenes Wendemanöver?
Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler soll ein noch unbekanntes Fahrzeug auf der linken Fahrspur plötzlich gewendet und dadurch den fließenden Verkehr massiv behindert haben. Dies löste folgende Ereignisse aus: Ein 32-jähriger Fahrer eines VW-Kleintransporters musste nach rechts ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden. Zeitgleich reagierte ein 26-jähriger Fahrer eines Skoda Enyaq auf der rechten Spur ebenfalls mit einem Ausweichmanöver nach rechts.
Dabei geriet der Skoda auf den Radfahrstreifen und erfasste dort einen parallel fahrenden 41-jährigen Radfahrer. Radfahrer leicht verletzt – Polizei bittet um HinweiseDer Radfahrer erlitt bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. Während die beteiligten Fahrer des Transporters und des Skodas vor Ort blieben, wird nun insbesondere nach dem Fahrzeug gesucht, das durch sein Wendemanöver die Situation heraufbeschworen hat.
Die Polizei sucht Zeugen: Haben Sie den Unfall beobachtet? Können Sie Angaben zu dem wendenden Fahrzeug oder der Fahrweise der Beteiligten machen?Hinweise an: Polizeidirektion DresdenTelefon: (0351) 483 22 33