Dresden. Es begann mit einem Regelverstoß, der eigentlich glimpflich hätte enden können: Am Samstagabend, dem 30. Mai 2026, überquerten ein 16-jähriger Ukrainer und sein Begleiter nahe Ottendorf-Okrilla-Nord verbotenerweise die Bahngleise. Eine Zugbegleiterin hielt die Situation mit ihrem Handy fest - vermutlich als Dokumentation für die Bahn. Was folgte, hätte niemand erwartet.
Die beiden Jugendlichen fühlten sich ertappt und gingen im Zug zur Tat über. Sie bedrängten die Mitarbeiterin so massiv, dass der Lokführer seinen Führerstand verließ und seiner Kollegin zu Hilfe eilte. Ein Schritt, der ihn teuer zu stehen kam.