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Gartenlaube in Dresden-Gruna ausgebrannt

Nachtaufnahme eines Feuerwehreinsatzes in Dresden-Gruna: Mehrere Einsatzkräfte in Schutzkleidung richten kraftvolle Wasserstrahlen auf eine brennende Gartenlaube unter schwarzem Nachthimmel.
Dresden-Gruna: Großbrand in einer Kleingartenanlage an der Eibenstocker Straße. Mehrere Kräfte der Dresdner Feuerwehr bekämpfen die lichterloh brennende Gartenlaube. Ein Übergreifen auf weitere Parzellen konnte verhindert werden. Foto: Feuerwehr Dresden
Von: Cornelius de Haas
In einer Kleingartenanlage in Gruna ist am Mittwochabend eine Laube in Flammen aufgegangen. Einsatzkräfte konnten ein Übergreifen auf weitere Parzellen verhindern.

Ein Großaufgebot der Dresdner Feuerwehr ist am späten Mittwochabend zu einem Brand in einer Kleingartenanlage an der Eibenstocker Straße ausgerückt. Trotz des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte brannte eine Gartenlaube vollständig aus, während ein Übergreifen auf weitere Parzellen nur knapp verhindert werden konnte.

Der Alarm erreichte die Leitstelle am 15. April 2026 gegen 20:42 Uhr. Als die ersten Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Striesen in der Anlage in Dresden-Gruna eintrafen, stand eine im hinteren Bereich gelegene Gartenlaube bereits im Vollbrand. Die Hitzeentwicklung war zu diesem Zeitpunkt so intensiv, dass die Flammen bereits auf ein benachbartes Gewächshaus übergegriffen hatten und dieses massiv beschädigten.

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Massiver Löschangriff unter Atemschutz

Um zum Brandherd vorzudringen, mussten die Feuerwehrleute zunächst Barrieren überwinden. Da die betroffenen Grundstücke verschlossen waren, öffneten die Einsatzkräfte zwei Gartentore gewaltsam. Insgesamt waren drei Gartenparzellen durch das Feuer unmittelbar betroffen oder gefährdet.

Die Brandbekämpfung erfolgte durch zwei Trupps, die sich aufgrund der starken Rauchentwicklung mit Atemschutzgeräten schützen mussten. Mit zwei Strahlrohren gelang es den 20 Einsatzkräften schließlich, die brennende Laube sowie das beschädigte Gewächshaus zügig abzulöschen. Ein weiteres Ausbreiten des Feuers auf den restlichen Teil der Kleingartenanlage konnte durch den gezielten Wassereinsatz unterbunden werden.

Nachlöscharbeiten und Suche nach Glutnestern

Nachdem die offenen Flammen gelöscht waren, kontrollierte die Feuerwehr die angrenzenden Parzellen akribisch auf eine mögliche Brandausbreitung. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera suchten die Spezialisten nach versteckten Glutnestern in den Trümmern und im Boden, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Parallel dazu wurde die ausgebrannte Gartenlaube mit Hochleistungslüftern entraucht.

Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks keine Personen in den betroffenen Gebäuden, sodass keine Verletzten zu beklagen sind.

Polizei übernimmt Ermittlungen zur Ursache

Gegen 22:47 Uhr konnte der Einsatz offiziell beendet werden. Die Feuerwehr übergab die Einsatzstelle im Anschluss an die Polizei Sachsen. Beamte haben die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens aufgenommen. Ob technische Defekte oder menschliches Einwirken zu dem Feuer führten, ist nun Gegenstand der kriminalpolizeilichen Untersuchung.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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