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Frischkur für Plauens Ortskern: Sanierung am F.-C.-Weiskopf-Platz startet

Frischkur für Plauens Ortskern: Sanierung am F.-C.-Weiskopf-Platz startet
Symbolbild Landschaftsbau / pixabay Beeki
Von: Cornelius de Haas

Dresden. Am F.-C.-Weiskopf-Platz in Dresden-Plauen beginnen am Montag (20. April 2026) umfangreiche Sanierungsarbeiten. Zunächst nehmen sich die Verantwortlichen die stark beanspruchten Grünflächen vor. Ziel ist es, die Anlage sichtbar aufzuwerten und ihre ursprüngliche Struktur wiederherzustellen.

Der zentrale Platz hat in den vergangenen Jahren deutlich gelitten: Statt gepflegter Rasenflächen prägen heute verdichtete Böden, Trampelpfade und ungeordneter Bewuchs das Bild. Ab Montag wird der städtische Regiebetrieb eingreifen. Die Arbeiten übernimmt eine Lehrlingsbaustelle – Auszubildende aus dem Garten- und Landschaftsbau setzen die Maßnahmen praktisch um.

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Boden soll sich über Monate erholen

Im ersten Schritt wird der Boden vorsichtig gelockert, um die Substanz rund um die bestehenden Bäume zu erhalten. Anschließend wird eine Zwischensaat aus Gelbsenf und Phacelia ausgebracht. Diese Pflanzen verbessern die Bodenstruktur und reichern Nährstoffe an.

Die eigentliche Rasenfläche entsteht erst später: Die Einsaat ist für den Herbst 2026 vorgesehen. Bis dahin bleiben die Flächen abgesperrt, um erneute Schäden zu vermeiden. Zusätzlich ist eine neue Hainbuche geplant – als Ersatz für einen 2024 entfernten Baum im Bereich der Haltestelle.

Sanierung in mehreren Abschnitten geplant

Die jetzigen Arbeiten sind Teil eines größeren Vorhabens. Insgesamt wurden bereits 70.000 Euro für Planung, Bürgerbeteiligung und den Start bereitgestellt. Da Auszubildende eingesetzt werden, entstehen vor allem Materialkosten.

Ein zweiter Bauabschnitt ist bereits vorbereitet: Für die Sanierung des Müllerbrunnens und angrenzender Bereiche stehen weitere 200.000 Euro zur Verfügung. Diese Arbeiten sollen im Herbst 2026 beginnen und bis Frühjahr 2027 abgeschlossen werden.

Einschränkungen während der Bauzeit

Während der Bauarbeiten wird es rund um den Platz weniger Parkmöglichkeiten geben. Der Bereich steht unter Denkmalschutz, auch der Müllerbrunnen gilt als Kulturdenkmal. Die Stadt will die historische Anlage schrittweise wiederherstellen – und gleichzeitig die Nutzung für den Alltag verbessern.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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