Am Montag, dem 2. Februar 2026, kam es in Dresden zu gleich drei Verkehrsunfällen mit Radfahrenden. Alle Betroffenen wurden leicht verletzt. In einem Fall ermittelt die Polizei wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und bittet um Hinweise.
Unfall in Friedrichstadt: Polizei sucht Zeugin
Bereits am frühen Morgen gegen 5:45 Uhr wurde eine 32-jährige Radfahrerin auf der Friedrichstraße in Dresden-Friedrichstadt verletzt. Sie war in Richtung Bremer Straße unterwegs und bog in die Einfahrt zum Krankenhaus Friedrichstadt ein, als sie von einem 71-jährigen Audi-Fahrer erfasst wurde, der sie zuvor überholen wollte. Die Frau stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei sucht dringend Zeugen – insbesondere eine unbekannte Frau, die als Ersthelferin am Unfallort tätig war. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Telefonnummer (0351) 483 22 33 entgegen.
Zusammenstoß in Strehlen: Radfahrer im Krankenhaus
Gegen 8:55 Uhr kam es an der Kreuzung Oskarstraße/Wiener Straße in Dresden-Strehlen zu einem weiteren Unfall. Eine 49-jährige Fahrerin eines VW Multivan war auf der Wiener Straße in Richtung Wiener Platz unterwegs, als sie beim Überqueren der Oskarstraße mit einem 48-jährigen Radfahrer kollidierte. Der Mann, der in Richtung Tiergartenstraße fuhr, wurde leicht verletzt und musste zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch unklar.
Auseinandersetzung in Gorbitz eskaliert – Fahrer flüchtet
Am Nachmittag gegen 15:55 Uhr wurde ein 49-jähriger Radfahrer auf dem Omsewitzer Ring in Dresden-Gorbitz von einem Hyundai i10 angefahren. Der 70-jährige Autofahrer und der Radfahrer bogen gemeinsam in die Hainbuchenstraße ein, wo der Hyundai an einer Engstelle stoppte. Als der Autofahrer die Straße nicht freimachte, sprach ihn der Radfahrer an. Es kam zum Streit. Der Radfahrer schob sein Fahrrad eng am Wagen vorbei und stieg wieder auf. In diesem Moment fuhr der Hyundai an und stieß gegen das Rad, woraufhin der 49-Jährige stürzte. Der Autofahrer entfernte sich anschließend vom Unfallort. Die Polizei konnte ihn später stellen und ermittelt nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.