Dresden. Schon am Tag der Einbringung zeichnete sich ab, woran der Doppelhaushalt 2027/2028 hängen wird. Den Entwurf von Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) nennen SPD und Linke nicht tragbar, Grüne und CDU knüpfen ihre Zustimmung an Bedingungen, die AfD will einzelne Punkte kippen. Nur die FDP/FB-Fraktion stützt den Kurs weitgehend. Beschlossen werden soll der Haushalt am 26. November, bis dahin bleibt es bei einer Verhandlungsmasse.
Streit um Bus und Bahn
Die geplante Liniennetzoptimierung der Verkehrsbetriebe wird zum ersten Prüfstein. Die SPD will keinem Haushalt zustimmen, der Kürzungen bei Bussen und Bahnen voraussetzt. Auch die Grünen machen ihre Zustimmung davon abhängig. Der Entwurf könne eine Verhandlungsgrundlage sein, wenn die DVB-Kürzungen vom Tisch kämen, sagte Finanzexperte Torsten Hans. Die AfD sieht das gelassener, sie hält Einschnitte bei der DVB laut Fraktionschef Steffen Hanisch für weniger kritisch.