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Dichte Rauchsäule über Dresden: Laubenbrand sorgt für Großeinsatz

Zwei Feuerwehrleute in reflektierender Schutzkleidung mit gelben Atemschutzflaschen knien im Vordergrund an einem roten Löschschlauch. Durch ein hölzernes Gartentor im Hintergrund sind hell lodernde, orangefarbene Flammen zu sehen.
Gefährlicher Atemschutzeinsatz: Die Dresdner Kräfte kämpfen in der Kleingartenanlage an der Dohnaer Straße gegen die Flammen. Im Hintergrund steht der Holzanbau bereits in Vollbrand. Foto: Feuerwehr Dresden
Von: Dresden News
Dutzende Notrufe gingen am späten Donnerstagabend in der Leitstelle ein. In einer Kleingartenanlage an der Dohnaer Straße brannte ein großer Holzanbau komplett nieder. Die Feuerwehr musste unter Atemschutz auf Sicherheitsabstand gehen.

Dresden. Weithin sichtbar stieg am Donnerstagabend eine dichte Rauchsäule über den Gärten von Leubnitz-Neuostra auf. Kurz nach 21:23 Uhr gingen bei der Dresdner Leitstelle gleich mehrere Notrufe ein: Flammen und beißender Rauch in der Kleingartenanlage an der Dohnaer Straße.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand ein rund zehn mal fünf Meter großer Holzanbau neben einer massiven Gartenlaube bereits in Vollbrand. Während die Feuerwehrleute die Lage erkundeten, riss ein lauter Knall durch das Prasseln der Flammen.

Knall und Gasflasche: Feuerwehr Dresden geht auf Sicherheitsabstand

Auf den Knall folgte das unverkennbare Zischen einer ausströmenden Gasflasche. Die Kräfte rückten daraufhin nur noch unter Atemschutz und mit deutlichem Sicherheitsabstand gegen das Feuer vor.

Weil das Löschwasser in der Anlage knapp wurde, forderte die Feuerwehr früh ein Tanklöschfahrzeug aus Lockwitz nach. Mit zwei Strahlrohren bekamen die Einsatzkräfte die Flammen schließlich unter Kontrolle.

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Ganz verhindern ließ sich der Schaden allerdings nicht: Die enorme Hitze griff auf das Dach eines benachbarten Gebäudes über. Inzwischen ist das Feuer gelöscht, die Nachlöscharbeiten an versteckten Glutnestern dauern an. Die gefürchtete Gasflasche entdeckten die Kräfte erst bei den Restarbeiten – und sicherten sie.

Keine Verletzten – Polizei Dresden ermittelt zur Brandursache

Verletzt wurde niemand. Weil der Rauch bei nahezu Windstille senkrecht nach oben zog, blieben die Anwohner außer Gefahr. Rund 30 Kräfte der Wachen Striesen und Altstadt sowie die Stadtteilfeuerwehr Lockwitz waren im Einsatz. Auf der Dohnaer Straße in Höhe Spitzwegstraße muss weiter mit Behinderungen gerechnet werden. Die Polizei ermittelt nun, wie das Feuer ausbrechen konnte.

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