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Aktionswoche beendet: Dresdner Polizei registriert hunderte Verstöße bei Verkehrskontrollen

Aktionswoche beendet: Dresdner Polizei registriert hunderte Verstöße bei Verkehrskontrollen
Bei den Kontrollen während der Aktionswoche "Respekt durch Rücksicht" waren nicht nur Autofahrer sondern auch Radler im Visier der Polizei. Symbolbild: pixabay/planet_fox
Von: Dresden News

Die Dresdner Polizei hat ihre einwöchige Kontroll-Aktion „Respekt durch Rücksicht“ am vergangenen Freitag beendet. Im Fokus der Beamten standen dabei vor allem das Fahrverhalten sowie die Ablenkung durch Mobiltelefone im Stadtverkehr. Die Bilanz der Einsatzkräfte zeigt eine hohe Zahl an Rotlichtverstößen und mangelnde Sicherung von Fahrzeuginsassen.

Fokus auf Ablenkung und Rotlichtverstöße

An insgesamt 17 Kontrollpunkten im Stadtgebiet überwachten die Beamten in den vergangenen Tagen den Verkehrsfluss. Dabei stellten die Einsatzkräfte insgesamt 290 Verstöße fest. Besonders auffällig war die Missachtung von Lichtzeichenanlagen: Insgesamt 88 Autofahrer und 32 Radfahrer passierten Kreuzungen trotz roter Ampel.

Ein weiterer Schwerpunkt der Kontrollen lag auf der Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer oder auf dem Fahrrad. Die Beamten stoppten 59 Autofahrer und drei Radfahrer, die durch ihr Handy abgelenkt waren. Zudem ahndete die Polizei 41 Verstöße gegen die Gurtpflicht und acht Fälle von mangelhafter Ladungssicherung.

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Konsequenzen für technische Mängel und fehlende Dokumente

Neben dem individuellen Fahrverhalten überprüfte die Verkehrspolizei auch den technischen Zustand der Fahrzeuge. In acht Fällen führten unzulässige bauliche Veränderungen dazu, dass die Betriebserlaubnis der Fahrzeuge erlosch. Insgesamt stellten die Beamten 17 Mängelscheine aus, die eine zeitnahe Behebung der Defekte und eine erneute Vorführung des Fahrzeugs fordern. Bei sechs Radfahrern wurde zudem eine fehlende oder defekte Beleuchtung beanstandet.

Zusätzlich zu den Ordnungswidrigkeiten leiteten die Beamten vier Strafverfahren ein. Zwei Fahrzeugführer waren ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs, während in zwei weiteren Fällen Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz aufgenommen wurden. Begleitende Geschwindigkeitsmessungen an zwei Standorten ergaben darüber hinaus 72 Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.

Polizei kündigt weitere Schwerpunkte an

Für die Dresdner Verkehrsüberwachung liefert die Bilanz der Aktionswoche wichtige Erkenntnisse für die künftige Strategie. Insbesondere die Gefahr durch Ablenkung wird von den Verantwortlichen als zentrales Unfallrisiko eingestuft. Polizeirat Stephan Schulz, Leiter der Verkehrspolizeiinspektion, betonte die Relevanz dieser Zahlen für die kommende Arbeit der Behörde.

„62 der insgesamt 290 Verstöße begingen Fahrer, die sich durch ihr Mobiltelefon ablenken ließen. Wir werden das Thema Ablenkung daher künftig weiter in den Fokus nehmen“, erklärte der 45-Jährige zum Abschluss der Maßnahme.

Die Aktion „Respekt durch Rücksicht“ ist Teil regelmäßiger Bemühungen der sächsischen Polizei, die Sicherheit auf den Straßen der Landeshauptstadt zu erhöhen und die gegenseitige Rücksichtnahme der verschiedenen Verkehrsteilnehmer zu fördern.

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