Im Rahmen von intensivierten Fahndungsmaßnahmen kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei am 28. März 2026 mehrere Personen im Stadtgebiet und im grenzüberschreitenden Bahnverkehr. Die Bilanz des Einsatzes umfasst die Vollstreckung mehrerer Haftbefehle wegen schwerer Eigentumsdelikte, Betrugs und Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz.
Festnahme am frühen Morgen im Hauptbahnhof
Der erste Zugriff erfolgte bereits gegen 03:40 Uhr im Dresdner Hauptbahnhof. Bei der Überprüfung eines 43-jährigen tschechischen Staatsangehörigen stießen die Beamten auf zwei offene Ausschreibungen. Zum einen suchte die Staatsanwaltschaft Dresden den Mann per Vollstreckungshaftbefehl wegen Wohnungseinbruchdiebstahls. Er hat aus diesem Verfahren noch eine Restfreiheitsstrafe von 237 Tagen zu verbüßen.
Zusätzlich lag ein Ersuchen der Ausländerbehörde Passau vor. Gegen den 43-Jährigen besteht seit seiner Abschiebung im Jahr 2024 ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik, das bis zum Jahr 2029 befristet ist. Die Polizei lieferte den Mann umgehend in die Justizvollzugsanstalt Dresden ein.