Dresden. Seit einem Vierteljahrhundert fließt Geld über das Bund-Länder-Programm, das früher „Soziale Stadt" hieß und heute „Sozialer Zusammenhalt", gezielt in vier große Dresdner Wohngebiete. Zum Jubiläum zeigt die Stadt im Stadtforum die Ausstellung „25 Jahre Soziale Stadtentwicklung". Auf 29 Plakaten dokumentiert sie, wie sich Gorbitz, die Nördliche Johannstadt, das Gebiet Am Koitschgraben und Prohlis durch Investitionen in Grünflächen, soziale Einrichtungen, Bildung, Kultur und Orte der Begegnung verändert haben .
Ziel sei, Wohnumfeld und Infrastruktur zu verbessern und zugleich das Miteinander im Viertel zu stärken - möglichst gemeinsam mit den Bewohnern. In den vier Quartieren lebt zusammen ein knappes Zehntel der Dresdner Bevölkerung.
Was in den Vierteln entstanden ist
Hinter den Zahlen stehen konkrete Projekte. In Gorbitz (20,2 Millionen Euro Fördermittel) entstanden unter anderem die Höhenpromenade, die Laborschule mit Espencampus, ein Wohngebietspark und eine Streetsport-Anlage. In der Nördlichen Johannstadt (14,5 Millionen Euro) wurden der Bönischplatz, ein Stadtteilhaus und das Familienzentrum des Kinderschutzbundes umgesetzt. Am Koitschgraben (14,5 Millionen Euro) kamen ein erneuerter Stadtteilplatz, der Park am Otto-Dix-Center und eine Freizeitsportanlage hinzu. In Prohlis (17 Millionen Euro) zählen das Bürgerhaus mit Palitzschhof, das Jugendhaus Pixel, eine BMX-Anlage und das Kombibad zu den Schlüsselprojekten. In allen Vierteln wurden zudem Kitas saniert.
