Nach dem Ausbruch eines Tigers aus einem privaten Gehege einer ehemaligen Zirkus-Artistin nahe Leipzig ist der Verbleib der übrigen acht Raubkatzen noch nicht geklärt. Es werde weiter daran gearbeitet, die Situation der Tiger zu verbessern, teilte das zuständige Landratsamt Nordsachsen auf Anfrage mit.
Es bestehe weiterhin die Forderung an die Halterin, die Vorgaben des Säugetiergutachtens zu erfüllen. Demnach muss für Tiger ein Außengehege von mindestens 200 Quadratmetern Fläche zur Verfügung stehen, für jedes weitere ausgewachsene Tier müssen es je 100 Quadratmeter mehr sein. Andernfalls muss der Tierbestand den aktuell zur Verfügung stehenden Flächen angepasst werden, hieß es weiter.