Styropor kennt jeder. Es steckt in der Verpackung für neue Elektrogeräte oder in der Dämmung hinter der Hausfassade. Doch kaum jemand weiß, welcher Stoff dafür die Grundlage ist. Styrol ist das Ausgangsprodukt von Styropor und eine flüchtige Flüssigkeit, die sich schnell in der Luft verbreitet und über die Atemwege in den Körper gelangt. Verarbeitet gilt sie als gesundheitlich unbedenklich, in seiner Ausgangsform ist Styrol jedoch stark gesundheitsgefährdend. Sie kann das Nervensystem und die Schleimhäute schädigen.
Zudem steht Styrol im Verdacht, Krebs zu verursachen und die Fruchtbarkeit zu beeinträchtigen. Da Styrol in großen Mengen in der Industrie eingesetzt wird, kann es auch unbeabsichtigt in die Umwelt gelangen. Forschende der TU Bergakademie Freiberg wollen den Nachweis dieser Chemikalie deutlich einfacher machen. Mit einem Schnelltest, der den Stoff zuverlässig aufspürt.