Samstagabend, Club-Nacht mit Freunden. Menschen tanzen dicht gedrängt auf der Tanzfläche. Es wird mitgesungen und viel gelacht. So ein Abend lebt vom gemeinsamen Erlebnis, von der Nähe zu anderen. Aber ginge es auch anders?
Könnten wir mit Freunden ins Konzert gehen oder ein Festival besuchen, wenn wir räumlich voneinander getrennt sind? Gemeinsam mit Partnern untersuchen Forschende der TU Chemnitz aktuell genau das mit Hilfe von Virtual Reality.
Gemeinsam feiern trotz Distanz
Im Projekt "ViLiEv – Virtuelle Live-Events" entwickeln und testen die Wissenschaftler Technologien, mit denen Menschen kulturelle Veranstaltungen gemeinsam erleben, auch wenn sie nicht am selben Ort sind. Geleitet wird es an der TU Chemnitz von Prof. Dr. Angelika Bullinger-Hoffmann und Prof. Dr.-Ing. Martin Dix.
Damit all das funktioniert, kommen VR-Brillen zum Einsatz. Mit diesen technischen Tools für die virtuelle Realität sollen Konzerte, Clubnächte oder eben auch Festivals ortsunabhängig besucht werden können. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Menschen in dieser Situation miteinander interagieren.