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Virtual Reality: TU Chemnitz lädt zum virtuellen Clubbesuch

Tanzfläche in der Virtual Reality: Der Laptop zeigt, was auch die Probanden durch ihre VR-Brillen sehen werden.
Forschende der TU Chemnitz schicken Studienteilnehmende mittels VR-Brille in einen virtuellen Club. © Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement der TU Chemnitz
Von: Wissensland
Gemeinsam feiern, obwohl man nicht am selben Ort ist – geht das? Die TU Chemnitz untersucht, wie soziale Interaktion bei virtuellen Live-Events funktionieren kann. Für eine aktuelle VR-Studie werden jetzt Zweiergruppen gesucht.

Samstagabend, Club-Nacht mit Freunden. Menschen tanzen dicht gedrängt auf der Tanzfläche. Es wird mitgesungen und viel gelacht. So ein Abend lebt vom gemeinsamen Erlebnis, von der Nähe zu anderen. Aber ginge es auch anders?

Könnten wir mit Freunden ins Konzert gehen oder ein Festival besuchen, wenn wir räumlich voneinander getrennt sind? Gemeinsam mit Partnern untersuchen Forschende der TU Chemnitz aktuell genau das mit Hilfe von Virtual Reality. 

Gemeinsam feiern trotz Distanz

Im Projekt "ViLiEv – Virtuelle Live-Events" entwickeln und testen die Wissenschaftler Technologien, mit denen Menschen kulturelle Veranstaltungen gemeinsam erleben, auch wenn sie nicht am selben Ort sind. Geleitet wird es an der TU Chemnitz von Prof. Dr. Angelika Bullinger-Hoffmann und Prof. Dr.-Ing. Martin Dix.

Damit all das funktioniert, kommen VR-Brillen zum Einsatz. Mit diesen technischen Tools für die virtuelle Realität sollen Konzerte, Clubnächte oder eben auch Festivals ortsunabhängig besucht werden können. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Menschen in dieser Situation miteinander interagieren.

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Für eine aktuelle Studie sucht die Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement nun Probandenpaare. Gesucht werden Zweiergruppen, die sich bereits kennen. Mitmachen können also etwa Freunde, Familienmitglieder oder Bekannte. Zusammen besuchen sie mit VR-Brillen eine virtuelle Tanzfläche. Die Forschenden beobachten dabei das gemeinsame Erlebnis und die soziale Interaktion im virtuellen Raum. 

So läuft die Studie ab 

Zunächst macht sich jede Person einzeln mit der VR-Anwendung vertraut. Danach betreten beide gemeinsam die virtuelle Veranstaltung. Teilnehmen kann, wer mindestens 18 Jahre alt ist, sehr gut Deutsch spricht und keine gesundheitlichen oder körperlichen Einschränkungen hat, die die Nutzung einer VR-Brille und Controllern verhindern. Erfahrung mit Virtual Reality ist nicht nötig.

Die Studie dauert etwa 105 Minuten und findet an der Fakultät für Maschinenbau der TU Chemnitz in der Erfenschlager Straße 73 statt. Die Untersuchtung findet im Zeitraum vom 24. August bis zum 11. September 2026 statt. Interessierte können gemeinsam mit ihrer Begleitperson online einen Termin wählen. Als Dankeschön fürs Mitmachen erhält jede teilnehmende Person 25 Euro.

Am Projekt beteiligen sich neben der TU Chemnitz auch die VRketing GmbH aus Dresden und die VR Bits GmbH aus Leipzig. "ViLiEv – Virtuelle Live-Events" läuft noch bis Ende September 2026 und erhält Fördergelder des Freistaats Sachsen und der EU.

Alle Informationen zur Studie und zur Anmeldung gibt es hier.

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