Schüler mit einer Rechenschwäche sollen in Sachsen künftig mehr Unterstützung bekommen. Aktuell werde eine Anerkennung als Teilleistungsschwäche geprüft, teilte das Kultusministerium mit. Im Rahmen des Nachteilsausgleich könnten betroffene Kinder und Jugendliche dann zum Beispiel mehr Zeit für Aufgaben, zusätzliche Hilfsmittel und eine gezielte Förderung bekommen.
«Wir hoffen auf eine breite Mehrheit im Landtag und werden das dann zügig umsetzen», unterstreicht Kultusminister Conrad Clemens (CDU). Er freue sich über den offenen parteiübergreifenden Diskurs. «Uns alle verbindet das Ziel, betroffene Schülerinnen und Schüler zielgerichteter zu unterstützen.»