Die erste Bundesliga-Niederlage nach 331 Tagen hat Trainer Bennet Wiegert vom SC Magdeburg nicht überrascht. Das 29:31 beim THW Kiel sei deshalb kein Weltuntergang. «Natürlich hätte ich es gern noch etwas nach hinten gezogen und noch ein wenig an der Serie geschraubt. Aber der SC Magdeburg soll sich nicht über Serien und Erfolge profilieren, sondern über die Arbeit, die dahintersteht. Wir sind sehr demütig mit dieser Serie umgegangen. Es kam von außen, dass der SC Magdeburg kein Spiel verlieren wird. Ich habe mich nach der Niederlage nicht erschrocken, denn über's Wasser gehen können wir alle nicht», sagte Wiegert in einer Presserunde.
Analysiert hat er das Spiel bereits. Auch die Tatsache, dass man erneut drei Siebenmeter nicht verwandeln konnte - beim Unentschieden gegen Kiel im Hinspiel waren es sogar fünf - hat Wiegert registriert. «Ich weiß, dass unsere Statistik von etwa 80 Prozent in der vergangenen Saison auf etwa 70 Prozent gefallen ist. Das ist nicht wegzudiskutieren. Trotzdem ist es nicht auf meiner Top-drei-Liste, was es abzuarbeiten gilt. Technisch-taktische Sachen sind für mich wichtiger», sagte der Coach des Bundesliga-Tabellenführers.