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Dresdner Eislöwen tauschen sportliche Führung aus

Dresdner Eislöwen tauschen sportliche Führung aus
DEL-Aufsteiger Dresdner Eislöwen trennt sich von Trainer Niklas Sundblad (Foto: Archiv) / Foto: Robert Michael/dpa
Von: DieSachsen News
Die Dresdner Eislöwen ziehen nach der zwanzigsten Niederlage die Reißleine. Der DEL-Aufsteiger entbindet Trainer Niklas Sundblad und Sportdirektor Matthias Roos von ihren Aufgaben.

Die Dresdner Eislöwen haben auf die sportliche Misere reagiert und Trainer Niklas Sundblad mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Das teilte der Aufsteiger in die Deutsche Eishockey Liga mit. Ebenso ist Sportdirektor Matthias Roos ab sofort nicht mehr für die sportlichen Bereiche des abgeschlagenen Tabellenschlusslichts verantwortlich. Roos solle den Standort vorerst weiterhin in administrativen Aufgabenstellungen unterstützen, während die sportliche Verantwortung neu ausgerichtet werde, hieß es in der Mitteilung.

Niklas Sundblad war im Januar 2024 an die Elbe gekommen, feierte in der vergangenen Spielzeit mit den Dresdnern den Meistertitel in der DEL2 und führte das Team damit zum Aufstieg. Der erfahrene schwedische Coach entfachte mit seinen Spielern am Standort damit große Euphorie. 

Der 52-Jährige, der als Spieler und als Coach deutsche Meistertitel errang, stellte mit Sportdirektor Matthias Roos im Sommer eine Mannschaft mit vielen älteren erfahrenen Spielern zusammen. Doch die Euphorie wich relativ schnell einer großen Ernüchterung. Das Team zeigte sich in mehreren Bereichen nicht erstligatauglich und hat in bislang 23 Spielen lediglich drei Siege und nur neun Punkte auf dem Konto.

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Zuletzt standen beide Akteure in Umfeld immer wieder in der Kritik, das Fass zum Überlaufen brachte am Mittwoch die blamable 1:6-Heimniederlage im Kellerduell gegen den Vorletzten Iserlohn Roosters.

Geschäftsführer Maik Walsdorf erklärt: «Wir haben in den letzten Wochen bewusst unser Vertrauen in die handelnden Personen auf und neben dem Eis gesetzt, weil Schnellschüsse aus unserer Sicht nicht zielführend sind. Wir wollten gemeinsam eine Wende schaffen. Verschiedene Nachjustierungen in den letzten Wochen haben jedoch nicht die Wirkung gezeigt, die wir erhofft hatten. Das Ergebnis, vor allem aber das Auftreten der Mannschaft im gestrigen Spiel gegen unseren unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf hat letztlich klar aufzeigt und unterstrichen, dass wir handeln müssen.»

Bei den beiden Spielen am Wochenende in Ingolstadt und gegen München wird der bisherige Co-Trainer Petteri Kilpivaara interimsweise als Cheftrainer fungieren. Unterstützt wird er von Jukka Ollila, Cheftrainer der U20-Mannschaft.

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