Der Unterrichtsausfall ist in Sachsen im vergangenen Schuljahr erneut zurückgegangen. An den Schulen fielen planmäßig 3,1 Prozent der Unterrichtsstunden aus, wie das Kultusministerium mitteilte. Das waren im Vergleich zu 2024/2025 gut 11 Prozent weniger. Besonders stark war der Rückgang an den Oberschulen mit einer Ausfallquote von 5,6 Prozent - 2 Prozentpunkte unter dem vorigen Schuljahr. Leichte Verbesserungen gab es an den Förderschulen (von 7,9 Prozent auf 7,6 Prozent) und Gymnasien (von 1,5 Prozent auf 1,4 Prozent). Anders sah es an den Grundschulen aus, wo mehr Unterricht ausfiel (von 0,8 Prozent auf 1,3 Prozent), und an den Beruflichen Schulzentren (von 1,4 Prozent auf 1,8 Prozent). Der außerplanmäßige Unterrichtsausfall etwa durch Krankheit, Fortbildungen oder schulische Veranstaltungen lag auf dem Niveau des Vorjahres (von 5,7 Prozent auf 5,8 Prozent). Laut Kultusminister Conrad Clemens hat zu dem Rückgang beigetragen, dass im vergangenen Schuljahr mehr Lehrkräfte eingestellt wurden, als ihren Dienst beendeten. «Dieser Trend ist ein wichtiges Signal für alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern. Auch wenn noch Arbeit vor uns liegt, sind wir auf dem richtigen Weg», sagte der CDU-Politiker laut Mitteilung. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenRückgang besonders an Oberschulen
Clemens: Wichtiges Signal