In diesen Sommerferien hat es in Sachsen deutlich mehr Borreliose-Erkrankungen gegeben als im Vorjahr. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor, wie die Krankenkasse Barmer Sachsen mitteilte. Demnach wurden während der vergangenen Ferienwochen im Freistaat 663 Borreliose-Fälle gemeldet. In den Sommerferien 2024 waren es 450 Fälle.
«Angesichts eines milden Winters war damit zu rechnen, dass dieses Jahr ein zeckenreiches Jahr wird», sagte Monika Welfens, Landesgeschäftsführerin der Barmer Sachsen. Auch weiterhin sei Achtsamkeit geboten. Nach Aufenthalten im Freien sollte man sich gründlich nach Zeckenstichen absuchen und die kleinen Sauger gegebenenfalls sofort entfernen.