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Geflügelpest breitet sich im Landkreis Bautzen aus

Geflügelpest breitet sich im Landkreis Bautzen aus
Eine in Steinitz gefundene Wildgans war mit dem H5N1-Virus infiziert. (Symbolbild) / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Von: DieSachsen News
Nach Funden infizierter Schwäne und einer Wildgans wächst die Sorge vor Geflügelpest in Bautzen. Warum das Veterinäramt Haltern jetzt besondere Schutzmaßnahmen empfiehlt.

Im Landkreis Bautzen mehren sich die Verdachtsfälle auf Geflügelpest. Wie das Landratsamt mitteilte, wurde bei einer Wildgans, die in Steinitz (Gemeinde Lohsa) auf ein Dach gestürzt war, das Virusgenom nachgewiesen. Bereits am 14. November waren in Rammenau tote Schwäne am Grubenteich gefunden worden. Bei vier Kadavern bestätigten Untersuchungen ebenfalls das Virus. 

Der Fundort der Schwäne gilt nicht als übliches Rastgebiet für Wildvögel, was die Suche nach der Ursache der Einschleppung erschwere, hieß es weiter. Eine Stallpflicht für Geflügel besteht derzeit nicht. Das Veterinäramt empfiehlt Haltern jedoch dringend, ihre Tiere vorsorglich in geschlossenen Ställen aufzunehmen oder sie in entsprechend gesicherte Volieren zu setzen. Diese sollten ein flüssigkeitsdichtes Dach sowie engmaschige Seitenwände mit höchstens 2,5 Zentimetern Maschenweite haben, um Kontakte zu Wildvögeln zu verhindern.

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