Kurz vor Inkrafttreten der EU-Asylreform sieht Innenminister Armin Schuster Sachsen gerüstet. Mit dem Projekt eines sogenannten Sekundärmigrationszentrums habe man schon vor etlichen Wochen begonnen, sagte der CDU-Politiker. Im Zuge des verschärften Asylrechts können Bundesländer solche Unterkünfte mit Aufenthaltspflicht einrichten, in denen Menschen untergebracht werden, die Deutschland verlassen sollen, weil ein anderes EU-Land zuständig ist.
Das neue Zentrum für Sekundärmigration nimmt nach Angaben der Landesdirektion zum 1. Juli seinen Betrieb auf. Dafür werde das bestehende Landesausreisezentrum entsprechend der neuen Rechtslage als Sekundärmigrationszentrum weitergeführt. Daher fielen keine großen Baumaßnahmen an, erklärte eine Sprecherin.