Tausende Tonnen an illegal abgelagerten Müll kommen jährlich in den sächsischen Städten und Landkreisen zusammen, die aufwendig entsorgt werden müssen. Dabei handelt es sich größtenteils um Sperrmüll und Restmüll, aber auch um Bauschutt, Schrott oder alte Reifen, teilten die Kommunen mit. Sie versuchen mit Maßnahmen wie Umweltdetektiven, Bildungs- und Aufklärungsarbeit oder Tausch- und Reparaturangeboten dagegenzuhalten.
Mehr Müllablagerungen in Leipzig und Chemnitz
Die Stadtreinigung in Leipzig hat in den vergangenen Jahren eine steigende Menge an Müll verzeichnet, der entweder achtlos in die Gegend geworfen oder gezielt etwa an Straßenecken abgestellt wurde. 2024 seien 4.129 Tonnen entfernt worden, während es im Jahr davor 2.271 Tonnen waren. 2022 lag die Menge solchen Mülls bei 2.605 Tonnen.
Für diese Entwicklung gebe es mehrere Gründe: Es falle immer mehr Verpackungsmüll an. Außerdem wachse die Stadt, was grundsätzlich zu einer größeren Beanspruchung des öffentlichen Raums führe. Zugleich schwinde bei einigen Menschen das Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit diesen Flächen.