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Gremium empfiehlt Entwurf für Dresdner Carolabrücke

Gremium empfiehlt Entwurf für Dresdner Carolabrücke
Knapp 26.000 Menschen haben sich an einem Voting zu den Entwürfen für eine neue Carolabrücke in Dresden beteiligt. (Archivbild) / Foto: Robert Michael/dpa
Von: DieSachsen News
Ein Gremium empfiehlt dem Stadtrat einen Entwurf für die Dresdner Carolabrücke. Die Entscheidung fällt äußerst knapp aus. Nun hat der Stadtrat die Qual der Wahl.

Das Begleitgremium zum Wiederaufbau der Dresdner Carolabrücke empfiehlt dem Stadtrat den Entwurf des Planungsteams LAP und Knight Architects zur Umsetzung. Nach Angaben der Stadtverwaltung fiel die Entscheidung äußerst knapp aus: 14 Mitglieder des Gremiums stimmten demnach für den Entwurf von Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI AG und Knight Architects - so die vollständige Bezeichnung - und 12 für den Entwurf von FHECOR und TSSB. Letzterer Entwurf lag bei einem Votum der Stadtgesellschaft leicht vorn, für LAP und Knight Architects hatte dagegen schon ein Expertengremium gestimmt. 

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Stadtrat soll am 3. September entscheiden

Für die neuerliche Beratung wurden sowohl die Empfehlung des Expertengremiums als auch die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung berücksichtigt. Der empfohlene Siegerentwurf bildet nun die Grundlage für den Beschlussvorschlag in der Vorlage für den Stadtrat. Auch die Einschätzung der Experten und das Bürgervotum liegen dem städtischen Parlament vor. Es soll am 3. September endgültig eine Entscheidung treffen. 

Neue Carolabrücke soll 2031 fertig sein

Das Ziel ist, Anfang 2027 einen genehmigungsreifen Entwurf vorzulegen. Dafür werden die Planungen weiter konkretisiert und erforderliche Anpassungen eingearbeitet. Im Frühjahr kommenden Jahres soll das Ergebnis dem Begleitgremium vorgestellt werden. Die Ausschreibung der Bauleistungen ist dann nach Beschluss des Stadtrates Anfang Oktober 2027 geplant. Der Bau soll im Mai 2028 beginnen und 2031 vollendet sein. Die Kosten werden auf bis zu 140 Millionen Euro veranschlagt.

Grundlage für die Empfehlung des Begleitgremiums waren die vier Entwürfe für den Wiederaufbau der Carolabrücke, die von den verschiedenen Planungsteams erarbeitet wurden. Seit dem 26. Mai wurden diese Entwürfe fachlich geprüft, öffentlich vorgestellt und im Rahmen unterschiedlicher Beteiligungsformate diskutiert. 

Das Begleitgremium unterstützt den Prozess beratend. Ihm gehören alle im Stadtrat vertretenen Fraktionen sowie Vertreter von Verkehrs-, Wirtschafts-, Umweltverbänden und Kammern an.

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