Gut anderthalb Jahre nach dem Einsturz der Dresdner Carolabrücke haben vier Planungsbüros ihre Entwürfe für den Neubau vorgestellt. Sie präsentierten ihre Konzepte einem vom Stadtrat eingesetzten Begleitgremium, wie die Landeshauptstadt mitteilte.
Deutliche Unterschiede zwischen Entwürfen
Bei den eingereichten Visualisierungen sind deutliche Unterschiede sowohl am Entwurf für das Bauwerk selbst als auch für die Gestaltung der Uferbereiche zu erkennen. Mal sind die Brückenbögen mehr betont, mal weniger. Einer der Vorschläge bleibt schlicht, bei anderen sind gestalterische Elemente wie Balkone an der Brücke mit Altstadt-Blick oder Beleuchtung am Unterbau eingeplant. Einer der Entwürfe sieht eine Galerie im Brückenkopf, Bänke und einen Skatepark auf der Neustädter Seite vor.
Die Planungsbüros hatten für die Erarbeitung der Entwürfe sechs Monate Zeit. Der Stadtrat hatte wesentliche Eckdaten und Rahmenbedingungen für die Ausschreibung festgelegt. So soll der Neubau etwa vier Spuren für den Autoverkehr haben, funktional sein und sich gleichzeitig harmonisch in das historische Stadtbild einfügen. Vorgesehen ist maximal ein Pfeiler in der Elbe. Technische Anforderungen sind: Robustheit, Langlebigkeit und geringer Wartungsaufwand.