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Studenten in Sachsen wohnen am liebsten in eigener Wohnung

Studenten in Sachsen wohnen am liebsten in eigener Wohnung
In Sachsen leben besonders viele Studierende in Wohnheimen. (Symbolbild) / Foto: Jan Woitas/dpa
Von: DieSachsen News
Eigene vier Wände statt «Hotel Mama»: In Sachsen zieht es Studierende am häufigsten in die private Mietwohnung. Noch bei den Eltern wohnen ist eher unbeliebt.

Die eigene Wohnung bleibt die beliebteste Wohnform für Studierende in Sachsen. Das geht aus einer Befragung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervor. Im Freistaat leben demnach 31,2 Prozent der Studierenden in einer privaten Mietwohnung. Das waren etwas weniger als noch 2023 (33,3 Prozent). Auf Platz zwei folgen WGs (25,5 Prozent). 

In Wohnheimen kommen Studierende in Sachsen mit einem Anteil von 22,6 Prozent besonders häufig unter. Im Ländervergleich liegt der Freistaat damit auf Platz zwei hinter Brandenburg (25,1 Prozent). Bundesweit sind es lediglich 15,2 Prozent. Nur gut jeder sechste sächsische Studierende wohnt bei den Eltern (17,6 Prozent). Damit ist das «Hotel Mama» deutlich unbeliebter als im deutschen Schnitt (27,9 Prozent).

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Bei der Anreise zur Hochschule gibt es einen klaren Favoriten: Mehr als die Hälfte der Studierende nimmt regelmäßig den Nahverkehr (54,9 Prozent). Auch zu Fuß kommen viele (42,1 Prozent). Das Fahrrad nimmt knapp jeder Dritte regelmäßig, Auto oder Motorrad knapp jeder Vierte.

Für das «CHE Hochschulranking» wurden in den vergangenen drei Wintersemestern 2023/24 bis 2025/26 rund 87.200 Studierende in grundständigen Studiengängen zu ihrer Wohnsituation sowie ihrer Mobilität befragt. 

Regional große Unterschiede

Die Wohn- und Lebenssituationen unterscheiden sich laut der Auswertung je nach Hochschulstandort gewaltig: Im Saarland - dem Spitzenreiter unter den Bundesländern - leben 42,8 Prozent während des Studiums weiter bei den Eltern. Die meisten WG-Bewohner im Ländervergleich gibt es in Thüringen mit einer Quote von 33,2 Prozent. Den höchsten Anteil von Studierenden in einer Mietwohnung hat Mecklenburg-Vorpommern mit 46,7 Prozent.

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