Für die 180. Folge von „Auf ein Glas“ probieren wir drei Weine des VDP-Weinguts van Volxem – und beginnen ganz untypisch für die Saar mit einem Rosé, um dann untypisch weiterzumachen mit einem Weißburgunder. Riesling kommt als Kabi dann aber doch noch ins Glas – und mit ihm eine nette Idee… Matthias Gräfe und Ulrich van Stipriaan stellen den Winzer Roman Niewodniczanski vor und kommen mit den üblichen Abschweifungen zu Fragen (und Antworten) des Zeitgeistes beim Weingeschmack und der Frage, warum es so einen Hype um Hobby-Lesemannschaften gibt – wo doch gerade bei der Lese Können gefragt ist, um die Qualität des Weinbergs in den Keller zu bringen. Warum die beiden dann beim Käsekrainer landen und wieso die Kombi Käsekrainer und Kabi Potential hat, wird am Ende dieser Folge verraten.
Wir sind also an der Saar, dem 793 ha großen Bereich des Weinanbaugebiets Mosel (das insgesamt 8.440 ha groß ist). Mit den unterschiedlichen Schieferböden ist die Saar prädestiniert für Riesling (die Sorte steht auf über 80 % der Fläche) – aber wir fangen mit einem Rosé an! Es ist ein Pinot-Noir-Rosé, fruchtig, trocken und strukturiert – und deutlich besser als das lapidare Marketingversprechen auf dem Rücketikett. Untypisch geht’s weiter mit einem Weißburgunder – Matthias liebt daran nicht nur die schwere Flasche, aber wir sprechen natürlich auch über den ökologischen Fußabdruck. Denn ökologische Aspekte spielen beim 2000 wiedergegründeten Weingut van Volxem eine wichtige Rolle. Roman Niewodniczanski hatte sich vorgenommen, es zur alten Blüte zu führen und ist bemerkenswert schnell dabei vorangekommen: seit 2007 Mitglied im VDP, beste Bewertungen der Weine und des Weinguts in den einschlägigen Weinguides.
