Chelsea
Wärmstens von der Abendrezeptionistin beim Einchecken zum Frühstück empfohlen: "Unser Chelsea!" – wobei sie das unser gar nicht als besitzanzeigendes Wort meinte, sondern eher so im Sinne von "von uns allen echt geliebte". Aber: "Die haben montags leider geschlossen!", meinte sie (auf der Webseite steht, dass sie jeden Tag geöffnet haben. Kann aber sein, dass das sich gerade jetzt zum Sommer hin geändert hat, denn dort lese ich auch: bis Mitternacht geöffnet – und das stimmte beim Besuch in der Tat nicht, nach 22 Uhr war's dicht). Wie auch immer: "There are a lot of others!" – und a lot ist nicht untertrieben.
Im Chelsea kann man – bei den Öffnungszeiten naheliegend – nicht nur frühstücken. Das aber besonders gut: üppig und auf jeden Fall den Preis wert. Der "Brunch Faro" (18 €) fasste zusammen, was man sich auch sonst vielleicht von einem guten Buffet zusammengestellt hätte: Orangensaft, Cappuccino oder Latte Macchiato, einen cremigen Yoghurt mit Granola, ein Croissant, zwei Brötchen – dazu Butter, Marmelade, je zwei Scheiben Schinken und Käse sowie ein ordentliches Stück Butterkäse. Zum Abschluss brachte der Service dann noch Pastel de nata und einen Espresso: da kann man nicht meckern. Wer meint, es dennoch zu müssen: Der hier servierte Kaffee ist Nespresso, was in der Algarve aber deutlich häufiger vorkommt als bei uns.


