Nach dem «Stahlgipfel» im Kanzleramt erwarten die Elbe-Stahlwerke Feralpi vom Bund schnelles Handeln. Jetzt sei entscheidend, dass den politischen Zusagen zügig konkrete Maßnahmen folgen, erklärte der Direktor von Feralpi Stahl in Riesa, Uwe Reinecke. Feralpi Stahl zählt zu den zehn größten Stahlproduzenten in Deutschland. Das Werk in Riesa produziert Baustahl nahezu ausschließlich aus recyceltem Schrott.
Reinecke bezeichnete den «Stahlgipfel» im Kanzleramt am Donnerstag als «wichtigen Schritt in die richtige Richtung». Wichtige Themen wie Handelsschutz und wettbewerbsfähige Energiepreise hätten platziert werden können. Bereits im Vorfeld hatte das Unternehmen unter anderem einen gedeckelten Industriestrompreis und verlässliche Rahmenbedingungen bei den Netzentgelten gefordert.