Der Technologiehersteller Altech stellt sein geplantes Projekt zur Batterieproduktion im Industriepark Schwarze Pumpe in der Lausitz ein. Die neunmonatige Suche nach einem strategischen Partner und Gespräche mit einem global agierenden deutschen Industriekonzern hätten nicht zu dem angestrebten Ergebnis geführt, teilte die Altech Advanced Materials AG in Heidelberg mit. Zuvor berichtete der RBB.
Altech wollte an der brandenburgisch-sächsischen Grenze ein Werk für weiter entwickelte keramische Batterien bauen, die ohne Materialien wie Lithium oder Kobalt auskommen. Dazu hatte das Unternehmen mit dem Fraunhofer Institut für keramische Technologien und Systeme (IKTS) eine Vereinbarung geschlossen. Es geht dabei um Batterien für das Stromnetz.
2022 hatte es geheißen, die Planung des Werks soll bis Mitte 2023 abgeschlossen werden. Das Fraunhofer Institut ist nach bisherigen eigenen Angaben mit 25 Prozent an dem Joint Venture beteiligt.