Immer häufiger verletzten sich in Sachsen Menschen bei Verkehrsunfällen mit E-Scootern. Von Januar bis August registrierte die Polizei im Freistaat 134 E-Scooter-Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen, wie das Innenministerium auf Anfrage mitteilte. Das entspricht demnach einem Anstieg um sieben Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2024.
Zwei Menschen getötet
Für bisher zwei Menschen endeten die Unfälle in diesem Jahr tödlich, nachdem es 2024 keine Todesopfer gegeben hatte. So starb Ende März ein 41-Jähriger in Ebersbach (Landkreis Görlitz), nachdem er mit seinem E-Scooter gegen einen Pfosten gefahren war.
Immer wieder kommt es auch zu schweren Verletzungen bei E-Scooter-Fahrern, wie etwa bei einem 39-Jährigen, der Mitte September im Zwickauer Ortsteil Niederhohndorf von der Fahrbahn abkam und gegen ein Gartentor sowie eine gemauerte Säule prallte. Der Mann musste im Krankenhaus behandelt werden.
Insgesamt liegt die Anzahl der E-Scooter-Unfälle im Freistaat leicht unter dem Vorjahreswert. Bis Ende August waren es 170 - acht weniger als im gleichen Zeitraum 2024. Das ist auf einen Rückgang der Fälle mit reinen Sachschäden im Zeitraum bis Ende August auf 36 (2024: 53) zurückzuführen.